Waldpopcorn und Brücken überwinden

Waldpopcorn und Brücken überwinden

Die Waldkinder genossen bei dem sonnigen Wetter den Wald und all seine unterschiedlichen Plätze. So wurde an diesem Morgen der Waldplatz an vielen verschiedenen Orten bespielt – mit all seinen verschiedenen Spielmöglichkeiten. Es wurden neue Schaukel entworfen, Seile gespannt, und eine Kindergruppe schaffte sich einen neue Brücke über unserer „tiefen Schlucht“. Schon bald sprach sich dieses Ereignis unter den Kindern herum und so wurde bald eine lange Schlange gebildet-denn jeder wollte diese Schlucht überwinden! Ein aufeinander Achtgeben, abwarten, Geduld haben, Mutig sein und auch einen Sprung in die Tiefe wurden heraus- und den Kindern abgefordert!

Und was gibt es dann schöneres, als einen Abschluss mit einem Waldgeburtstag, mit Waldpopcorn? Das hat unser Geburtstagskind mit Unterstützung selber „poppen“ lassen. Das funktioniert natürlich immer nur mit der nötigen Kontrolle:  um zu sehen, dass es auch wirklich poppt, wurden ein paar Popcornflocken herausspringen gelassen- immer wieder zur grossen Freude aller Kinder 🙂

Der Waldhoodi kam zu Besuch und zauberte unserem Geburtstagskind ein Lächeln ins Gesicht, die Waldkinder schickten Geburtstagswünsche in den Himmel und das Geburtstagskind verteilte Waldpopcorn! Mmmmh.

Leuchtender Löwenzahn

Leuchtender Löwenzahn

Mit Regen im Gepäck ging es heute los-die Kinder kennen den weg und machen sich nun selbständig auf zu den vereinbarten Treffpunkten. Auf dem Weg dorthin gab es wieder allerlei zu entdecken: Schnecken und Würmer, frische Brennesel, kleine Blümelein. Aber als wir an der grossen Wiese ankamen, war das staunen gross….

…es leuchteten viele, viele gelbe Punkte auf der schönen Wiese. Das wirkte gerade so einladend, dass wir uns mitten hinein setzten und uns die Geschichte von „Bruno und seiner Löwenzahnblume“ anschauten…

Wie faszinierend, wie sehr sich eine einzige Blume so oft verändern kann…wie schön eindrücklich das auf so einer Wiese zu sehen ist!

Geschwistertag

Geschwistertag

Ein besonderer Tag stand heute an. Die Schulkinder in Uster hatten heute einen schulfreien Tag-endlich wieder eine Möglichkeit die Geschwister in den Wald zu begleiten.

Und so verbrachten stolze Waldkinder mit ihren Geschwistern einen Vormittag im Wald-für die meisten war dies ein bekannter Ort, denn sie waren selber bereits Waldkinder und kannten sich daher aus. Es wurde balanciert, geklettert, geschnitzt, Feuer gezündet und mit Seilen hantiert-die Waldkinder waren mächtig stolz ihren Geschwistern ihre Lieblingsplätze und Aktivitäten zu zeigen, die Schulkinder stolz, ihre Schützlinge zu unterstützen!

Es ist immer wieder ein schönes Event auch für uns Betreuer, die „alten“ Waldkinder wieder zu erleben und mit ihnen einen Tag in der Natur zu verbringen!

Gruppendynamik

Gruppendynamik

Heute begrüssten wir den Wald in leichtem Regenfall-was unserer Stimmung nichts tat….Wir starteten gut gelaunt in Richtung „Tannenwald“ und kamen erst nach über einer Stunde an…soviel gab es wieder zu entdecken: Schnecken mit Häusern, Häuser ohne Schnecken, Nacktschnecken, Regenwürmer in verschiedenen Farben, kleine Knospen, die sich öffneten, Krähen, die uns antworteten, Kröten in Baumstammlöchern und soooo viele Spielmöglichkeiten unterwegs….

Am Feuerplatz wurde sich dann erst einmal verkräftigt. Aber schnell ging es zur Hängematte. Dort traf eine Gruppe von sechs Kindern aufeinander, die sich im Alleingang! selbst absprachen, wann, wer, mit wem in die Hängematte schaukeln darf und wer, wie stark angeben kann! Wir Betreuer waren mächtig stolz über diese Gruppendynamik.

Gleichzeitig schafften an unserem Hügel eine andere Kindergruppe. Auch sie sprachen sich selbständig ab, wie sie einen recht schweren und dicken Ast mit einem Seil vertrauen können und ihn anschliessend gemeinschaftlich den Hügel heraufzuschleppen!

Für uns Betreuer war dies ein toller Morgen:zu beobachten, wie die Gruppe zusammen gewachsen ist und sich gegenseitig respektieren, akzeptieren, unterstützen und ein gemeinschaftliches Ziel verfolgen!

 

Bärlauch gibt Bärenkraft

Bärlauch gibt Bärenkraft

Nun ist der Frühling auch im Wald deutlich spürbar. Die Kuckucksblumen blühen, die Knospen an den Bäumen spriessen, der Barlach wächst.

Gemeinsam mit den Kindern sind wir zu einem ganz neuen Waldplatz gegangen, an dem wir ein grosses Feld mit Bärlauch vorfanden. Nachdem wir alle daran gerochen und Mutige daran geknabbert haben, sammelten wir vorsichtig Blätter in unserer Pfanne. Nun zündeten wir ein grosses Feuer, um uns Bärlauchspätzle zu kochen!

Das Waschen, Kleinschneiden und in den Teig kneten übernahmen die Kinder mit grosser Vorliebe und so hatten wir bereits kurze Zeit später ein paar feine Bärlauchspätzle in der Hand….Konntet ihr Eltern die Bärenkraft bei euren Kindern beim Abholen spüren ?? 🙂

Ostern

Ostern

Das Wetter war auf unserer Seite und ist somit glücklicherweise trocken geblieben. So starteten wir in den Waldgruppen unsere Osterüberraschungen vorzubereiten. Die Waldkinder schauten sich bewusste ihre Umgebung an und suchten nach Dingen, die neu zu wachsen begannen. Erstaunlicherweise fanden sie an vielen unterschiedlichen Stellen (dem Erwachsenen oft aus dem Blickwinkel verschwunden) neue kleine, noch zarte Pflanzen-Knospen, kleine Blätter und „Baby-Tannenzapfen“. Die Kinder waren fasziniert von ihrer Grösse. Anschliessend pflanzte die Freitagsgruppe selber Samen in die Erde und überraschten damit am Mittag damit Mami, Papi oder das Grossi.

Die anderen Gruppen schauten sich ebenfalls die kleinen, frischen Blätter an und die Mittwochskinder zauberten diese auf ihre Ostereier, indem sie diese in einem langen Strumpf steckten und in der grossen Pfanne kochten.

Die Montagskinder wiederum stellten naturosternester her. Sie suchten das schönste und weichste Moos, Federn, Babytannenzapfen, junge Blätter und Nusshüllen. Ob dort nicht der Osterhase gleich drin liegen bleiben mag?

 

Rollenspiele

Rollenspiele

Heute ging es nach langer Zeit auf Wunsch einiger Waldkinder mal wieder in den „Tannenwald“. Mit grossem Glück begrüsste uns gleich ein schwarzes Eichhörnchen. Das konnten wir daraufhin eine kurze Zeit bei seinen Kletter- und Sprungkünsten beobachten-aber kurz gesehen-gleich nachgemacht 🙂 endlich spannten wir wieder Seile, bauten Brücken über tiefe Spalten und kochten Pudding, Punsch und Pfannkuchen in Tannenhöhlen.

Die Gruppe ist nun eine wirkliche Gemeinschaft, in der die Spielpartner untereinander wechseln, sich neue Konstellationen ergeben und oftmals dadurch ein grosses Miteinander entsteht. Viele Rollenspiele entstehen nun, in der sich immer wieder die Stärken einzelnen Kinder zeigen und diese von den anderen geschätzt werden. Es ist eine Freude dem regen Treiben der Waldkinder zuzuschauen oder sogar mit eintauchen zu dürfen.

Der Frühling zieht langsam ein

Der Frühling zieht langsam ein

Die neun Waldkinder starteten heute morgen gemütlich in einen Vormittag im Wald….auf dem Weg zum Waldplatz wurde sich ausgiebig über die Skiferien und Erlebnisse der vergangenen Wochen ausgetauscht, es wurde die Veränderungen an den Bäumen wahrgenommen und genauer betrachtet, verschiedene Vogelstimmen gehört, es wurde geklettert, gespielt, geschnitzt, geschaukelt und gekocht….

Die Minipfannkuchen waren ein Schmaus für Gross und Klein 🙂

Die pure Lust am Wald

Die pure Lust am Wald

Nun ging auch die Mittwochsgruppe mit Sonne im Gesicht ihrem zweiten Halbjahr im Wald entgegen. Die Energie der Kinder war riesig-so kamen wir gerade einmal bis zu den Waldbänken-dort haben sie sich bereits im umliegenden Waldgebiet ausgepowert. Es wurde neues Terrain erkundet, geklettert, geknotet, gekämpft, gezmorgelet, aber auch Weidenkätzchen genauestens betrachtet und befühlt.

Nachdem die ersten Emotionen langsam sanken, ging es hinauf zum Waldplatz. Dort begrüsste uns der Waldhoodi, der gemeinsam mit uns das Geburikind feierte.

Doch die Popos sassen heute nicht lange still und so ging es schon bald weiter im Spiel im sonnenbeschienenen Wald!

Die lange Pause im Winter

Die lange Pause im Winter

Nach einer langen Pause, die zum Schlitteln, Skifahren, Spielen, spielen, spielen genutzt wurde, ging es nun endlich wieder in den Wald. Begrüsst wurden wir mit einem herrlichen Sonnenschein, der zwischen den Bäumen blinzelte und ganz vielen Schneeflocken, die auf den Bäumen, Blättern, Bänken, Gräsern sassen glitzern liess- ein schöner Anblick!

Die Kinder waren wieder voller Tatendrang. Man konnte deutlich die Spielfreude und das Aktivsein spüren- es wurde geklettert, geschaukelt, Hügel erklommen, Züge zusammen entwickelt und über die Wege manövriert und es wurde sich ganz viel untereinander ausgetauscht.

Am Feuer gab es dann zum Abschluss unserer Geschichte vom „Rotschwänzchen“ Schokotaler, die auch mit Beeren und Nüssen bestückt waren-ganz so, wie es das Rotschwänzchen gern hat – nur eben, für uns Waldkinder gemacht 🙂